Kristian Szücs alias Krisz Hardy
Über den Autor
Kristian Szücs alias Krisz Hardy wurde 1980 in Görlitz geboren. Er erlernte nach Abitur und Bundes-wehr Informationstechnologie in München, wo er sechzehn Jahre lang lebte, bevor er 2015 mit Frau und Sohn in die Heimat an der Grenze zu Polen zurückkehrte.
Bereits in der Jugend schrieb er gern Geschichten und veröffentlichte 2020 im Selfpublishing seinen ersten Roman.
Der Roman Septemberkinder 89 ist davon geprägt, wie Szücs selber mit erst neun Jahren im Flur der Altbauwohnung stand und seinen Vater zur Mutter sagen hörte: »Wenn es schief geht, dann nehmt das Auto und haut ab nach Ungarn«. Was hätte schiefgehen können, war in seinem Fall aber nicht die Flucht, die er als Ungar ohne Weiteres mit der Familie hätte organisieren können, sondern die Montagsdemos, an denen er zusammen mit Arbeitskollegen und Freunden teilnahm, um sein sozialistisches Heimatland zu verändern. In den wenigen Monaten der Jahre 1989/90 war der europäische Gedanke auf dem ganzen Kontinent spür- und erlebbar. Ein Lächeln der Grenzer bei Sopron genügte und die DDR-Flüchtlinge ver-standen, dass sie gefahrlos nach Österreich gelangen konnten. In diesem Sinne hat den Autor die Erfahrung geprägt, dass man nicht die gleiche Sprache sprechen muss, um sich zu verstehen, sondern Offenheit, Ehrlichkeit und Respekt alle Menschen verbinden. Eine Botschaft, die der Roman gerade in den heutigen Zeiten der neuen Spaltung durch sein Abenteuer transportieren soll.